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Wo findet die Schlichtung statt?
Warum Streitschlichtung?
Wie läuft eine Streitschlichtung ab?
Ausbildung zum Schlichter?
Das Interview
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Die Streitschlichter/innen
Die ersten Streitschlichter
Schuljahr 2001/2002
Streitschlichter 2001/2002
vorne: Svenja, Julian, Debbi, Nathalie
Mitte: Laura, Katja, Ann-Kristin
hinten: Kathrin, Zeynep, André , Guido
Die Streitschlichter im Schuljahr 2009/2010
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Die Streitschlichter im Schuljahr 2007/2008
StreitschlichterInnen 2008 StreitschlichterInnen 2008
Miriam Ay, Jascha Bade, Max Bujotzek, Louisa Eckhoff, Fabian Fiolka, Ayla Gövert, Kira Gövert, Kathrin Günzler, Franziska Hoppe, Robert Leopold, Chantal Matthis, Denise Nocher, Marco Orzech, Jacqueline Pontus, Julia Rettig, Dominic Spranger, Jana Struck, Thomas Urny, Nicole Wallusch, Jessica Wasser, Anna Weber
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Die Streitschlichter im Schuljahr 2006/2007
Die Streitschlichter im Schuljahr 2006/2007
vorne (von links): Nadine Sesins, Miriam Ay, Sabrina Sieper, Violette Kolatowski, Marina Andersch
hinten (von links): Melody Otto, Robert Geopold, Kira Gölvert, Jacquline Pontus
nicht auf dem Foto: Helena Fall, Janis Heyer
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Das Ausbilder - Team
Frau Brauers Frau Hansen Frau Küthe
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Was ist das, Streitschlichtung?
Fast jeder von uns, egal ob Kind oder Erwachsener, hat Konflikte oder erlebt Streitigkeiten.
Jeden Tag kommt das vor, zu unterschiedlichsten Anlässen oder Zeiten:
in der Pause, während des Unterrichts, in der Freizeit, zu Hause, mit den Lehrerinnen und Lehrern, mit den Mitschülern und Mitschülerinnen, mit den Eltern sowie mit den besten Freunden oder Freundinnen.

Das ist zunächst einmal auch nicht schlimm, sondern ganz normal.Wichtig ist nur, wie man mit einem Streit umgeht. Häufig gibt es dabei einen Sieger und einen Verlierer, mindestens einer der Streitenden ist hinterher sehr unzufrieden oder traurig. Mitunter sind auch Bedrohungen, Beschimpfungen und körperliche Gewalt im Spiel oder Angst bleibt zurück.

Doch es geht auch anders:

Neutrale Dritte, sogenannte Streitschlichter/innen können dabei helfen, Konflikte friedlich zu lösen, sodass alle Beteiligten zufrieden sind und sich hinterher wieder in die Augen schauen können.
Die Lösung eines Konfliktes
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Wo findet die Streitschlichtung statt?
Streitschlichtungsraum Streitschlichtungsraum
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Warum Streitschlichtung?
Viele Kinder streiten sich und können ihre Konflikte nicht selber lösen.
Dafür sind die Streitschlichter da. Sie versuchen, den Kindern bei ihren Konflikten zu helfen.

Ziel ist, dass die beiden Streitenden (manchmal sind es auch mehr als zwei) miteinander reden und sich gegenseitig zuhören, um die Sichtweise des anderen kennenzulernen. Vielleicht gelingt es dann, sich ein wenig in den anderern hineinzuversetzn. Das ist eine gute Grundlage, gemeinsam über mögliche Lösungen des Konfliktes nachzudenken.
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Wie läuft eine Streitschlichtung ab?
Konflikt Schlichtung
Suche nach einem Kompromiss Suche nach einem Kompromiss
Zunächst begrüßt der Streitschlichter die Streitenden und erklärt ihnen die Regeln, die im Schlichtungsraum gelten (sich ausreden lassen, sich nicht beschimpfen).
Der Schlichter erzählt, wie die Schlichtung ungefähr abläuft und klärt ab, ob die Beiden damit einverstanden sind, ob sie freiwillig da sind, denn sonst kann ein Schlichtungsgespräch nicht funktionieren.
Dann erzählt jeder aus seiner Sicht, was bei dem Streit vorgefallen ist, wie er/sie sich während des Konfliktes gefühlt hat oder noch fühlt. Danach versetzt sich jeder in die Lage des anderen und sagt anschließend, was er/sie zum Streit beigetragen hat, wie man sich vielleicht hätte anders verhalten können und wie man sich jetzt fühlt. Schließlich schreibt jeder auf, was er sich vom jeweils dem anderen wünscht und was man selbst bereit ist zu tun.
Darüber einigt man sich, sucht nach konkreten Lösungen, handelt Kompromisse aus. Diese werden dann in einem Schlichtungsvertrag festgehalten, den alle unterschreiben.
Ein Folgetreffen wird vereinbart, um sicher zu gehen, dass die ausgehandelten Lösungen auch eingehalten wurden.
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Ausbildung zum Streitschlichter?
Im Rahmen der Pflicht-AG werden Schülerinn und Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet.

Dabei lernen sie, gut zuzuhören, sich in die Situation anderer hineinzuversetzen, unparteiisch zu sein und Verschwiegenheit zu bewahren. Die Ausbildung zum Schlichter dauert ein halbes Jahr. Die werdenden Schlichter/innen üben die Schlichtungsgespräche u.a anhand von Rollenspielen und erlernen die Gesprächsführung mit Hilfe von Kommunikationsübungen. Die Schüler/innen werden später bei der Streitschlichtung von den ausbildenden Lehrer/innen begleitet. Nach der Ausbildung erhalten alle ausgebildeten Schlichter ein Zertifikat
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Das Interview
Reporterin: Was macht die Streitschlichtung?
Katja: Wir lernen, wie wir Kindern helfen können mit ihren Konflikten umzugehen und zu lösen. Wir machen Rollenspiele und Teamspiele.
Reporterin: Warum hast du Streitschlichtung gewählt?
Katja: Weil es mich interessiert hat, und ich möchte anderen Kindern bei ihren Problemen helfen.
Reporterin: Warum gibt es die Streitschlichtung überhaupt?
Katja: Weil die Kinder, die zu uns kommen später selber lernen, wie man einen Konflikt lösen kann..
Reporterin: Kannst du mir und den anderen mal erzählen wie so ein Schlichtungsgespräch abläuft?
Katja: Kinder kommen in den Pausen zu uns. Wir sagen ihnen dann die Regeln und den Schlichtungsablauf und fragen sie, ob sie freiwillig bei uns sind. Die Kinder erzählen uns was passiert ist, sprechen über ihre Gefühle und was sie selber zum Streit beigetragen haben.
Dann schreiben die Kinder auf, was sie sich von dem anderen wünschen und was sie selber bereit sind zu tun. Zum Schluß wird ein Vertrag aufgestellt, an den sie sich beide halten müssen. Die Kinder müssen Lösungen finden, mit denen beide einverstanden sind. Nach einiger Zeit kommen die Kinder wieder und es gibt ein Nachgespräch.
Reporterin: Ok, danke für das Interview!
Autoren: G. Brauers, B. Hansen, U. Küthe 
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